Samstag, 19. Januar 2008

Alltag und zu Hause

So langsam kommt so etwas wie Alltag auf... morgens stehe ich um 7:15 auf, zum Fruehstueck bekomme ich eine grosse Schale Obst (meist Banane, Papaya, Mango und Melone). Um 8:00 Uhr wartet dann drauss en vor dem Tor einer der Fahrer auf uns und bringt uns zur Firma, die in der Freihandelszone nahe beim Flughafen liegt. Die Fahrt dauert so ungefaehr eine viertel Stunde. Dann arbeite ich den ganzen Vormittag in einem leider festerlosen Buero mit voll aufgedrehter die Klimaanlage, das ist eloleider nicht so schoen. So sehe ich den ganzen Tag den Himmel nicht und muss mir in diesem wunderbar warmen Land sogar manchmal ne Strickjacke ueberziehen... Mittags fahren wir dann in verschiedene nahe gelegene kleine Restaurants, um dort zu essen. Auch den Nachmittag verbringe ich dann bis halb sechs auf der Arbeit.
In der letzten Woche habe ich mit fast allen Senior Managern Gespraeche gefuehrt, um mir mal einen Ueberblick zu verschaffen, was die eigentlich dan ganzen Tag so machen und wie sie miteinander arbeiten. Teilweise habe ich mich sehr anstrengen muessen ihr Englisch zu verstehen, aber auch mein Englisch laesst fuer meine Ansprueche noch zu wuenschen uebrig. Ich kann oft nicht genau das sagen, was ich ausdruecken moechte und muss dann teilweise umstaendlich umschreiben, aber im Laufe der Woche ist es durch die vielen Gespraeche schon viel besser geworden. Einziger Trost: niemand in der Firma ist englischer Muttersprachler und so werden kleine Fehler nicht krumm genommen.
Untereinander im Haus sprechen Judith, Joaquin und ich ausserdem auch nur Deutsch miteinander und da lernt man ja auch nicht so recht was. Heute waren Judith und ich in Negombo, die naechst groessere Stadt (nur 2 km von unserem Haus entfernt) und haben uns ein "Let's learn Sinhala"-Buch gekauft, wollen jetzt abends zusammen ein bisschen Sinhala lernen, mal sehen, wie weit wirt kommen...
Gestern hab ich mal ein paar Fotos vom Haus gemacht, damit ihr mal einen Eindruck bekommt, wie ich hier so lebe. Zuerst mal mein Zimmer:
Ich habe ein grosses Bett, einen Scheribtisch, einen Schrank und dieses kleine Kommoedchen. Das Zimmer ist so ungefaehr 18 qm gross.
links ist unser Essplatz, da wo die Waende so wunderschoen bemalt sind, wohnen die Fische und die beiden Schilkroeten und hinter der braunen Tuer, verbirgt sich mein Bad.
hier sieht man den Eingang und hinten sitzt Joaquin in der Fernsehecke.

hier ist Priancha, die maid und kocht Kuerbis- und Fischcurry. Da hab ich heute morgen aufgepasst und alles mitgeschrieben...vielleicht gibt es das dann zu Hause auch mal.

und hier unsere kleine "Huette" von aussen
Als naechstes kommen dann Neugikeiten von unserem Wochenende.

1 Kommentar:

Saskia hat gesagt…

Liebe Anne,
schön von Dir vom anderen Ende der Welt zu hören und sehen. Die Großeltern haben gerade hier angerufen, um zu fragen, wie es der Enkeltochter im fernen Sri Lanka geht. Wir haben dann die Blog Texte vorgelesen und die Fotos beschrieben...
Liebe Grüße
Saskia+ Micha+ Matilda, die jetzt schon 30 Worte sprechen kann.